Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Dresden

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Inhalt: Der Elberadweg im Bereich des WSA Dresden

Die Elbe gehört zu den langsamen Flüssen. Der Höhenunterschied im Amtsbereich Dresden zwischen der tschechischen Grenze und der Saalemündung (290,7 km) beträgt gerade einmal 70 Höhenmeter. Aus diesem Grund ist es unerheblich, ob man stromauf oder stromab radelt.

Elberadweg bei Scharfenberg

Auf dem Abschnitt des Elberadweges im Bereich des WSA Dresden radeln Sie durch drei unterschiedliche Landschaften. Beginnen Sie Ihre Tour in der Sächsischen Schweiz, bietet das Elbsandsteingebirge eine imposante Kulisse. Ab Pirna führen Sie sanfte Hügel und stattliche Schlösser ins Zentrum Dresdens. Weinbestandene Hänge begleiten Ihre Tour durch Radebeul, Meißen und die sächsischen Elbweindörfer. Richtung Riesa weitet sich die Elbaue. In weiten Bögen fließend, geleitet Sie die Elbe in das historische Torgau. Vorbei am Naturpark Dübener Heide fahren Sie über Lutherstadt Wittenberg nach Dessau.

Ca. achtzig Prozent der Strecke verlaufen auf einem eigenständigen Radweg, die Oberfläche ist überwiegend asphaltiert.

Ausführliche Informationen erhalten Sie unter Elberadweg.

Elberadweg oberhalb von Diesbar

Zuständigkeit des WSA Dresden

Als Träger öffentlicher Belange wird das WSA Dresden auch bei der Planung und in das Genehmigungsverfahren von Radwegen, die im elbnahen Bereich verlaufen, mit eingebunden. Hier gibt es sowohl hoheitliche als auch privatrechtliche Belange zu berücksichtigen.

Nicht weniger von Bedeutung ist auf eine Erhaltung des Hochwasserabflussquerschnittes und der bisherigen Retentionsräume zu bestehen. Häufig sind in Folge der Baumaßnahme Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen in Form von Anpflanzungen im Elbvorland angedacht. Da jedoch diese Vorhaben ein Hindernis im Hochwasserabflussquerschnitt bedeuten und dieses sich nachteilig auf die Stabilität der Flusssohle auswirkt, werden seitens der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung Anpflanzungen im Vorland abgelehnt. Ebenso sind Erdaufschüttungen für eine Trassenerhöhung zu vermeiden.

Die Stellungnahmen mit den Auflagen und Bedingungen werden an die zuständigen Genehmigungsbehörden des Landes (Stadt- bzw. Gemeindeverwaltung, untere Wasserbehörden der Landratsämter) übermittelt bzw. an die in deren Auftrag mit der Planung befassten Ingenieurbüros.