Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Dresden

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Inhalt: Schifffahrtszeichenkonzept

für die Bezeichnung der Elbestrecken 1 bis 4 und 4a, El-km 0,00 bis 290,70, durch Tonnen und Toppzeichen

Radarfähige Tonnen werden zur Bezeichnung der Fahrrinne an der fahrrinnenbegrenzenden Seite (Gleitufer) dann ausgelegt, wenn die Fahrrinnenbreite von 50 m nicht vorhanden ist. Zusätzlich werden gefährliche Stellen und Hindernisse an und in der Fahrrinne sowie im Fahrwasser bezeichnet.

Grundsätzlich ist die Bezeichnung der Fahrrinne so vorzunehmen, dass die Fahrrinnentiefe Vorrang vor der Fahrrinnenbreite hat.

Bei längerfristig steigender bzw. gleichbleibender Tendenz ist das Einholen der Fahrrinnenbezeichnung ab Überschreitung folgender Pegelstände durchzuführen:

Für die Elbestrecke
1 und 2 ab Pegel Dresden = 300 cm
3 ab Pegel Torgau = 300 cm
4 und 4a ab Pegel Wittenberg = 300 cm

Bei fallender Tendenz ist das Auslegen der Fahrrinnenbezeichnung ab Erreichen folgender Pegelstände durchzuführen:

Für die Elbestrecke
1 und 2 ab Pegel Dresden = 300 cm
3 ab Pegel Torgau = 300 cm
4 und 4a ab Pegel Wittenberg = 300 cm

Besonderheit in der Elbestrecke 4 bei eingeschränkter Fahrrinnenbreite:

Ist der Fahrrinnenverlauf im Radarbild im Bereich der Übergänge von einem Ufer zum anderen nicht eindeutig erkennbar, muss der Verlauf der Fahrrinne durch eine Torbezeichnung gekennzeichnet werden.

Der Beginn des Einholens und des Ausbringens der Tonnen für die Fahrrinnenbezeichnung wird der Schifffahrt durch das Schifffahrtsbüro im WSA Dresden bekannt gegeben.

Rote und grüne Fahrrinnentonne