Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Dresden

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Inhalt: Häfen, Anrainer, Industrie

Welche Häfen gibt es entlang der Elbe zwischen der tschechischen Grenze und der Saalemündung?

In diesem Abschnitt der Elbe gibt es viele Häfen und Umschlagstellen mit wachsender Bedeutung für den Güterverkehr. Wichtige Häfen sind Dresden, Riesa, Torgau, Piesteritz, Rosslau und Aken. Hinzu kommen zahlreiche Werften und mehrere Kiesgruben mit Wasserumschlag. Daneben sind zahlreiche Häfen für die Personenschifffahrt von Bedeutung.

Übersicht über alle Häfen entlang der Elbe:

Häfen


Welche Bedeutung hat die Binnenelbe für den Hafen Hamburg?

Der Containerumschlag hat im Hafen Hamburg vom Jahr 2000 bis zum Jahr 2007 von 4,240 Mio. TEU auf 9,890 Mio. TEU zugenommen. Damit wurde der prognostizierte Umschlag nicht nur erreicht, sondern überschritten. Im ersten Halbjahr 2008 hat der Containerumschlag bereits 5,000 Mio. TEU überschritten. Bis 2015 ist ein Containerumschlag im Hafen Hamburg mit 18,000 Mio. TEU prognostiziert.

Nicht zuletzt hat der Hafen Hamburg großes Interesse an verbesserten Schifffahrtsbedingungen auf der Binnenelbe, um den wachsenden Containerumschlag auch ins Hinterland auf dem Wasserweg zu ermöglichen. Derzeit bestehen auf der Binnenelbe schon zwei feste Containerlinien über Magdeburg bis Dresden.

Über den Schifffahrtsweg Elbe besitzt auch die Tschechische Republik eine Anbindung an den Hafen Hamburg.


Warum haben die Anrainer und die Industrie so viel Interesse an der Entwicklung der Elbeschifffahrt?

Auf der Elbe bestehen große Kapazitäten für Gütertransporte. Die in Zukunft zu erwartenden erheblichen Transportsteigerungen auf den Verkehrsträgern Wasserstraße, Schiene und Straße lassen erwarten, dass es sich lohnt, in Infrastruktur zu investieren und damit Geld zu verdienen. In den vergangenen Jahren wurde aus diesem Grund entlang der Elbe von öffentlichen Häfen und privaten Investoren sehr viele Mittel in die jeweilige Infrastruktur investiert und damit Hafenanlagen und Betriebe mit entsprechenden Arbeitsplätzen errichtet. Dieses Investitionsvolumen, das deutlich über den Kosten der Strombaumaßnahmen der Elbe liegt, belegt das hohe wirtschaftliche Interesse der Länder und privaten Investoren an der Elbe.

Neben den Häfen und den an der Elbe ansässigen Unternehmen mit ihren Arbeitsplatzpotenzialen profitieren auch kleinere Städte und Gemeinden und die Tourismuswirtschaft der Elberegion von verbesserten Schifffahrtsbedingungen. Künftig können auch Fahrgast- bzw. Kabinenschiffe wieder zuverlässiger als bisher verkehren und touristische Ziele erschließen.