Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Dresden

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Inhalt: Vermessungstechniker/-in

Mit Hilfe von Vermessungen wird unsere reale Welt mit Maß und Zahl beschrieben und abgebildet. Vermessungstechniker nutzen diese Messungen zur Herstellung und Fortführung von Kartenwerken (im WSA Dresden die digitale Bundeswasserstraßenkarte) und Geoinformationssystemen sowie für die Vorbereitung und Durchführung verschiedenster Planungs- und Bauvorhaben wie die Reparatur und Unterhaltung von Buhnen und Ufersicherungen an der Elbe. Auch der Einsatz auf Messschiffen zur Gewässervermessung gehört zu unseren Aufgaben. Vermessungstechniker/-in ist ein äußerst vielseitiger Beruf, welcher handwerkliches Können und Hochtechnologie in sich vereint. Zur Arbeitsvorbereitung müssen Karten, Risse und Messverfahren, die bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts zurückreichen können, richtig eingeschätzt, interpretiert und für die tägliche Arbeit genutzt werden. Die heutigen Mess- und Auswertemethoden werden dagegen vom Einsatz modernster Messinstrumente (elektronsche Tachymeter, Digitalnivelliere, Satellitenmessgeräte, Laserscanner) und spezieller Vermessungs- und CAD-Software bestimmt. Nicht nur durch die Anwendung dieser vielseitigen Technologien gewinnt der Beruf seinen eigenen, unverwechselbaren Reiz, sondern auch durch die Tätigkeit an ständig wechselnden Arbeitsorten sowie einem abwechslungsreichen Umgang mit Menschen. In kaum einem anderen Beruf hat der einzelne Mitarbeiter so viel Entscheidungsmöglichkeit und persönliche Verantwortung zur Lösung der gestellten Aufgaben.

Die praktische Ausbildung erfolgt im Gelände an der Elbe zwischen der tschechischen Grenze und der Saalemündung sowie im Büro in Dresden. Die theoretische Ausbildung findet im Beruflichen Schulzentrum für Bau und Technik in Dresden statt und wird durch überbetriebliche Lehrgänge in Koblenz und Kleinmachnow (bei Berlin) ergänzt.

Die dreijährige anspruchsvolle Ausbildung - für Mädchen und Jungen gleichermaßen geeignet - erfordert folgende Voraussetzungen:

Das Ausbildungsverhältnis sowie die Vergütung richten sich nach dem Tarifvertrag für Auszubildende des öffentlichen Dienstes (TVAöD).

Ausbildungsplätze 2017: keine Einstellung vorgesehen.

Für 2018 ist die Einstellung angedacht.